Über unseren Sport

Was ist Cheerleading

 

Cheerleading ist eine Sportart, die aus Elementen des Turnens, der Akrobatik, des Tanzens sowie aus Anfeuerungsrufen besteht.
Die primäre Aufgabe der Cheerleader ist es, bei sportlichen Veranstaltungen und Wettkämpfen die eigene Sportmannschaft anzufeuern und das Publikum zu animieren. Typische Sportarten, bei denen Cheerleader auftreten, sind Basketball und American Football. Doch auch im Volleyball, Fußball und vielen weiteren Sportarten wächst die Zahl der Cheerleader-Gruppen.
Darüber hinaus kann Cheerleading auch als selbstständiger Wettkampfsport betrieben werden. Dans ganze Jahr über finden Cheerleading-Meisterschaften auf nationaler und internationaler Ebene für die organisierten Squads statt. Nach festem Regelwerk müssen die Squads innerhalb einer ca. 3-minütigen Routine ( Auftritt ) bestimmte Pflichtelemente darbieten, die dann von Punktrichtern nach Schwierigkeitsgrad und Ausführung bewertet werden. Die meisten Squads arbeiten konsequent auf die Meisterschaften hin und sehen darin inzwischen ihre Hauptaufgabe.

 

Elemente des Cheerleadings

Motions:

Motions sind bestimmte Armbewegung, die für Spannung und Stärke der Cheerleader entscheidend sind. Diese finden Anwendung in Cheers, Chants, Stunts und Tänzen.


Chants:

Unter einem Chant versteht man einen Sprechgesang mit passender mimischer und gestischer Unterstreichung der Aussagen. Chants können während des gesamten Spiels spontan vom Cheerleader-Team als Anfeuerung eingesetzt werden. Sie werden meistens dreimal wiederholt.


Cheers:

Cheers sind ähnlich wie Chants. Kombinationen aus Worten und Bewegungen, dauern allerdings länger. Sie werden nur während der offiziellen Spielunterbrechung und nahc dem Spiel dargeboten. Sie werden nciht wiederholt. Der Cheer ist ein Tanz, den man vor allem auf Veranstaltungen vortanzt.


Stunts:

Ein Stunt bezeichnet eine Hebefigur, die aus mindestens zwei Personen besteht. Die Zahl der beteiligten Personen kann auf bis zu fünf ansteigen, diese Gruppe wird dann als Groupstunt bezeichnet.


Solch ein Stunt besteht aus:

1 Mainbase und Sidebase, die sich gegenüber stehen und den Flyer auf den Handinnenflächen tragen, sie fangen den Flyer am Rücken, Gesäß und Oberschenkel.

1 Back, die die Bases unterstützt, indem sie dem Flyer in den Stunt hilft, durch Zählen alles koordiniert und bei „gestandenen Figuren“ die Fußgelenke des Flyers umfasst und nach oben drückt, bzw. den Flyer bei einer „Wurf-Figur“ in einem High-V den Oberkörper auffängt.

1 Flyer/Top. Diese Person wird von den anderen getragen und vollführt oben verschiedene Motions und Figuren, die das Herz des Stunts bilden.

1 Front, die für die Sicherheit des Stunts verantwortlich ist und den Sides ( Main- und Sidebase ) hilft die Last zu tragen, indem sie sie an den Handgelenken unterstützt und die Beine des Flyers auffängt. Diese Position kann durchaus auch weggelassen werden.

 

Setzt man mehrere Stunts zu einem größeren Gesamtbild zusammen, bezeichnet man dies als Pyramide. Die Anzahl der beteiligten Personen ist hier unbegrenzt. Pyramiden können bis zu vier Körperlängen hoch gebaut werden. Die „Säulen“ der Pyramide bzw. des Stunts bilden die Bases, die die anderen Personen hochheben. Die oberen Personen heißen Flyer/Top oder High-Flyer. Sollte die Pyramide drei oder mehr Körperlängen betragen, werden die „mittleren“ Personen als Middle Layer, bezeichnet.


Basket Toss

Wird ein Flyer hoch in die Luft geworfen, und macht dort eine bestimmte Bewegung (vergleichbar mit Jumps), so nennt man dies Basket Toss, oder kurz Basket. Die beiden Bases der Basket-Group umschließen hierbei ihre Handgelenke so, dass sich eine Art Korb bildet. Der Flyer steigt mit seinen Füßen hinein und wird hoch in die Luft geworfen. An einem Basket Toss sind vier oder fünf Leute beteiligt; Bewegungen sind u. a. Schraube, Back Tuck, Toe-Touch, Pike, Kick-twist/double, x-out, lay-out uvm.


Jumps

Jumps, auf Deutsch Sprünge, können in Cheers, Tumbling, aber auch in Tänze eingebaut werden. Sie sollen Freude zum Ausdruck bringen und werden deshalb auch oft ausgeführt, wenn zum Beispiel die Mannschaft punktet. Es gibt Sprünge wie den Toe-touch, bei dem man die Beine im rechten Winkel vom Oberkörper abknickt und spreizt und die Arme parallel dazu hält. Andere Sprünge sind Pike, Double Nine, Spread Eagle, Around the World (Kombination aus Toe Touch und Pike) usw.

Jumps sind besondere Sprünge, die je nach Schwierigkeitsgrad viel Übung erfordern und mit denen auf Meisterschaften unterschiedliche Punktzahlen erreicht werden können.


Dance

Dance, auf Deutsch Tanz, ist ein wichtiger Bestandteil des Cheerleadings und gehört zu jedem Auftritt beziehungsweise zu jeder Routine dazu. Getanzt wird nicht ausschließlich nur von den Damen. Auch die Herren tanzen mit, jedoch tragen die Männer weder Röcke noch haben sie Pompons. In vielen Cheerleader-Teams haben sich bereits spezielle Dance-Teams herausgebildet, die sich ausschließlich dem Tanzen widmen. Auf Meisterschaften treten diese Teams in einer eigenen Kategorie an. Der Cheerdance ist eine Tanzrichtung für sich, da die Bewegungen klarer und härter als in den meisten anderen Tanzstilen sind. Sie müssen schließlich auch von einem weit entfernten Publikum erkannt werden. Außerdem tritt man im Cheerdance auch mit Jumps auf.


Spotter

Spotter sind Personen, die einen Stunt absichern. Sie können sowohl aus dem auftretenden Team kommen (intern) oder zusätzliche Personen sein, die ansonsten nicht am Programm teilnehmen (extern). Externe Spotter dürfen im Gegensatz zu internen Spottern nicht aktiv eingreifen oder einen Beitrag zum Auftritt leisten. Die Hauptaufgabe des Spotters besteht darin, beim Zusammenbruch einer Pyramide fallende Cheerleader aufzufangen bzw. den Sturz abzuschwächen, um Verletzungen zu vermeiden.


Tumbling

Unter Tumbling versteht man alle Elemente des Bodenturnens, wie zum Beispiel Handstand, Flickflack, (gestreckter) Salto, Radschlag, Radwende, Handstandüberschlag usw. Diese können ebenfalls während der gesamten Choreographie gezeigt werden. Oft turnen Tumbler, während der Rest des Teams eine Pyramide aufbaut.


Props

Props werden die Hilfsmittel genannt, die die Cheerleader während ihrer Performance benutzen können. Am bekanntesten sind die so genannten Pompons, die umgangssprachlich oft als „Puschel“ bezeichnet werden. Auch Fahnen, Schilder, Pappmegaphone und viele andere Props können in einer Cheerleading-Darbietung zu sehen sein.


 

Alterseinteilung:

Peewees CVD bis 12 Jahre / CCVD bis 12 Jahre

Juniors CVD 12-17 Jahre / CCVD 11-17 Jahre

Seniors CVD ab 16 Jahre / CCVD ab 14 Jahre


				

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